Letzten Sonntag (27.05.) fand wieder einmal der „Arnsberger MTB Marathon“ statt, mit Start und Ziel im Stadion „Große Wiese“. Dazwischen ging es auf einer ca. 28 km langen Runde (knapp 700 Hm) durch die Wälder von Arnsberg, Neheim und Umgebung. Lange, zehrende Anstiege hält die Strecke zwar nicht bereit, dafür aber die Besonderheit, dass alle Streckenlängen (kurz, mittel, lang) gleichzeitig starten. Das bedeutet vom Start weg Vollgas, egal welche Streckenlänge du fährst. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass die Strecke auch als „Bolzerstrecke“ bekannt ist. Die Mittel- und Langstreckenfahrer kann dieser Ehrgeiz im späteren Rennverlauf aber teuer zu stehen kommen. Denn das ewige rauf und runter lässt dennoch das Laktat in die Beine fließen.
Für unsere Fahrer hieß es also Obacht! Denn sowohl Flo, als auch Marvin und Klaus (Nowak) gingen über die Mittelstrecke an den Start und mussten zwei Runden fahren (ca. 62 km, 1.400 Hm). Benni hing noch eine Runde dran und fuhr die Langstrecke (ca. 90 km, 2.100 Hm).
Unter sehr warmen, sonnigen und trockenen Bedingungen fiel um kurz nach 11 Uhr der Startschuss und die Ellenbogen wurden direkt am Start ausgepackt. „Bolzerstrecke“ halt…
Flo (Mondraker Rockets) konnte sich dabei sofort in der Spitzengruppe einreihen, die er jedoch aufgrund abgesprungener Kette in der ersten Abfahrt ziehen lassen musste. Nachdem er sich wieder ran gekämpft hatte, passierte ihm dies noch insgesamt 3 Mal. „Hier hat sich wohl doch der im Training abgebrochene Zahn am Kettenblatt ausgewirkt, der im Training keine Probleme machte“, berichtete Flo nach dem Rennen. Zum Ende ging ihm dann noch sein Trinken aus und er kämpfte sich die letzten 15 km noch in einer Zeit von 2:28:52 Std. als 5. seiner Altersklasse „Herren“ ins Ziel. Im „Overall“-Ranking belegte er damit Rang 11. Und das Kettenblatt hat er inzwischen auch gewechselt…
Unser „Schrauber & Tüftler“ Klaus feierte in Arnsberg Premiere, da er diesen Marathon zuvor noch nie gefahren war. An den Start ging er diesmal mit seinem Trainingsrad, da er seine Veränderungen hieran auch mal unter Wettkampfbedingungen erproben wollte. Er hatte in den Tagen und Wochen zuvor, viel Zeit in Bike-Fitting, Übersetzungen und Stabilisierungen investiert. Sein Ziel für dieses Rennen war es, seinen direkten Konkurrenten, der ihn sonst immer in die Schranken verwiesen hat, hinter sich zu lassen, was ihm auch mit einer Zeit von 3:32:42 Std. gelingen sollte. Gesamtrang 145 und Platz 5 bei den „Senioren 4“ waren der Lohn für die viele Arbeit. Renntaktisch orientierte er sich an sein Rennen in Willingen, was auch in Arnsberg aufgehen sollte. Er war mit seinem Rennen daher sehr zufrieden, sieht aber noch Luft nach oben.
Unser dritter Mittelstreckenfahrer reiste am Sonntag ganz entspannt direkt aus Hamburg an, da er in seiner „alten“ Heimat zu einer Hochzeit eingeladen war. Dementsprechend ging es für ihn mit etwas schweren Beinen in die erste Runde. Im weiteren Rennen lockerten sich diese glücklicherweise aber wieder und er konnte in einer 7-köpfigen Gruppe bis zum vorletzten Anstieg mitfahren. Dort konnte er sich mit zwei weiteren Fahrern noch absetzen, bevor er bei einer weiteren Tempoverschärfung diese leider ziehen lassen musste. Recht zufrieden kam er als 52. ins Ziel. Seine Zeit von 2:44:09 Std. bescherte ihm zudem Platz 19 in seiner Altersklasse „Senioren 1“.
Nach dem Debakel in Willingen eine Woche zuvor, hoffte Benni nun darauf, dass alles hält und nicht wieder ein technischer Defekt ihn zu einer Rennaufgabe zwingt. Die Bedingungen waren für ihn optimal und im Gegensatz zum letzten Jahr, hielt sich das Wetter auch und es fing erst nach dem Rennen an zu regnen. Obwohl das Streckenprofil nicht gerade Benni’s Wunschprofil entspricht, fuhr er dieses Jahr eine persönliche Bestzeit ein. Sein Ziel unter 4:15 Std. zu bleiben, konnte er mit einer Zeit von 3:52:34 Std. deutlich unterbieten. In der ersten Runde fand sich Benni in einer Gruppe aus Kurz- und Mittelstreckenfahrern wieder, die ordentlich Gas gegeben haben. Nach der ersten Runde wurde es zum Glück etwas ruhiger, da die Kurzstreckenfahrer Richtung Ziel abbogen. Das hohe Tempo der ersten Runde konnte Benni auch in der zweiten Runde halten. Sogar in der letzten Runde hatte er noch genügend Energie verfügbar, um noch einige Plätze bei den Langstreckenfahrern gut zu machen, obwohl auch bei ihm die Beine zu diesem Zeitpunkt bereits richtig brannten. Völlig erschöpft kam er als insgesamt 18. ins Ziel und sicherte sich damit ebenfalls den 5. Platz bei den „Senioren 1“ über die Langstrecke.
Das Trio der Top 5-Platzierungen war damit perfekt!
Letzten Sonntag (27.05.) fand wieder einmal der „Arnsberger MTB Marathon“ statt, mit Start und Ziel im Stadion „Große Wiese“. Dazwischen ging es auf einer ca. 28 km langen Runde (knapp 700 Hm) durch die Wälder von Arnsberg, Neheim und Umgebung. Lange, zehrende Anstiege hält die Strecke zwar nicht bereit, dafür aber die Besonderheit, dass alle Streckenlängen (kurz, mittel, lang) gleichzeitig starten. Das bedeutet vom Start weg Vollgas, egal welche Streckenlänge du fährst. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass die Strecke auch als „Bolzerstrecke“ bekannt ist. Die Mittel- und Langstreckenfahrer kann dieser Ehrgeiz im späteren Rennverlauf aber teuer zu stehen kommen. Denn das ewige rauf und runter lässt dennoch das Laktat in die Beine fließen.
Für unsere Fahrer hieß es also Obacht! Denn sowohl Flo, als auch Marvin und Klaus (Nowak) gingen über die Mittelstrecke an den Start und mussten zwei Runden fahren (ca. 62 km, 1.400 Hm). Benni hing noch eine Runde dran und fuhr die Langstrecke (ca. 90 km, 2.100 Hm).
Unter sehr warmen, sonnigen und trockenen Bedingungen fiel um kurz nach 11 Uhr der Startschuss und die Ellenbogen wurden direkt am Start ausgepackt. „Bolzerstrecke“ halt…
Flo (Mondraker Rockets) konnte sich dabei sofort in der Spitzengruppe einreihen, die er jedoch aufgrund abgesprungener Kette in der ersten Abfahrt ziehen lassen musste. Nachdem er sich wieder ran gekämpft hatte, passierte ihm dies noch insgesamt 3 Mal. „Hier hat sich wohl doch der im Training abgebrochene Zahn am Kettenblatt ausgewirkt, der im Training keine Probleme machte“, berichtete Flo nach dem Rennen. Zum Ende ging ihm dann noch sein Trinken aus und er kämpfte sich die letzten 15 km noch in einer Zeit von 2:28:52 Std. als 5. seiner Altersklasse „Herren“ ins Ziel. Im „Overall“-Ranking belegte er damit Rang 11. Und das Kettenblatt hat er inzwischen auch gewechselt…
Unser „Schrauber & Tüftler“ Klaus feierte in Arnsberg Premiere, da er diesen Marathon zuvor noch nie gefahren war. An den Start ging er diesmal mit seinem Trainingsrad, da er seine Veränderungen hieran auch mal unter Wettkampfbedingungen erproben wollte. Er hatte in den Tagen und Wochen zuvor, viel Zeit in Bike-Fitting, Übersetzungen und Stabilisierungen investiert. Sein Ziel für dieses Rennen war es, seinen direkten Konkurrenten, der ihn sonst immer in die Schranken verwiesen hat, hinter sich zu lassen, was ihm auch mit einer Zeit von 3:32:42 Std. gelingen sollte. Gesamtrang 145 und Platz 5 bei den „Senioren 4“ waren der Lohn für die viele Arbeit. Renntaktisch orientierte er sich an sein Rennen in Willingen, was auch in Arnsberg aufgehen sollte. Er war mit seinem Rennen daher sehr zufrieden, sieht aber noch Luft nach oben.
Unser dritter Mittelstreckenfahrer reiste am Sonntag ganz entspannt direkt aus Hamburg an, da er in seiner „alten“ Heimat zu einer Hochzeit eingeladen war. Dementsprechend ging es für ihn mit etwas schweren Beinen in die erste Runde. Im weiteren Rennen lockerten sich diese glücklicherweise aber wieder und er konnte in einer 7-köpfigen Gruppe bis zum vorletzten Anstieg mitfahren. Dort konnte er sich mit zwei weiteren Fahrern noch absetzen, bevor er bei einer weiteren Tempoverschärfung diese leider ziehen lassen musste. Recht zufrieden kam er als 52. ins Ziel. Seine Zeit von 2:44:09 Std. bescherte ihm zudem Platz 19 in seiner Altersklasse „Senioren 1“.
Nach dem Debakel in Willingen eine Woche zuvor, hoffte Benni nun darauf, dass alles hält und nicht wieder ein technischer Defekt ihn zu einer Rennaufgabe zwingt. Die Bedingungen waren für ihn optimal und im Gegensatz zum letzten Jahr, hielt sich das Wetter auch und es fing erst nach dem Rennen an zu regnen. Obwohl das Streckenprofil nicht gerade Benni’s Wunschprofil entspricht, fuhr er dieses Jahr eine persönliche Bestzeit ein. Sein Ziel unter 4:15 Std. zu bleiben, konnte er mit einer Zeit von 3:52:34 Std. deutlich unterbieten. In der ersten Runde fand sich Benni in einer Gruppe aus Kurz- und Mittelstreckenfahrern wieder, die ordentlich Gas gegeben haben. Nach der ersten Runde wurde es zum Glück etwas ruhiger, da die Kurzstreckenfahrer Richtung Ziel abbogen. Das hohe Tempo der ersten Runde konnte Benni auch in der zweiten Runde halten. Sogar in der letzten Runde hatte er noch genügend Energie verfügbar, um noch einige Plätze bei den Langstreckenfahrern gut zu machen, obwohl auch bei ihm die Beine zu diesem Zeitpunkt bereits richtig brannten. Völlig erschöpft kam er als insgesamt 18. ins Ziel und sicherte sich damit ebenfalls den 5. Platz bei den „Senioren 1“ über die Langstrecke.
Das Trio der Top 5-Platzierungen war damit perfekt!