26.08.2016

Marathon in Nordenau

3 Bochumer am Start

Am 13.08.16 ging es für Nils Schäfer, Florian Kortüm und Lars Goldmann zum Marathon nach Nordenau. Nils ging als einziger auf der Kurzdistanz über 38km an den Start, Florian und Lars nahmen die Mitteldistanz mit 64km in Angriff. Bei Nils verlief das Rennen wie zu erwarten, ambitioniert aber auf Grund des mangelnden Trainings eher ruhig. Florian hatte leider einen sehr schlechten Tag erwischt, was ihn hinderte sein gewohntes Potential abzurufen. Somit stieg er nach 38km aus. Lars schildert seinen Rennverlauf im nachfolgenden Text.

Um 12.55 Uhr fiel für mich der Startschuss für die Mitteldistanz über 64km, zu Beginn ging es direkt steil nach oben wo ich sofort einige Plätze gut machte. Jedoch merkte ich dass meine Beine noch nicht richtig wollten. So dass ich mich auf den ersten 5-10 km schwer tat, und ich mehr Körner lassen musste als mir lieb war um am schnellen Teil des Feldes zu bleiben. In der ersten ruppigen Wiesenabfahrt war dann ein kleiner Schockmoment als ich meine 2. Trinkflasche verlor, ich rannte kurz zurück um diese zu holen. Das legte wohl den Schalter in meinen Beinen um, denn im nächsten Anstieg schloss ich überraschend schnell auf die Gruppe auf, mit der ich vorher unterwegs war. Und nun war mir das Tempo zu langsam, sodass ich die Tempoarbeit übernahm. 3 Fahrer konnten mir folgen was die Gruppe auseinander riss und durch die nächste Abfahrt, die sehr schlammig und rutschig war, zerfiel die Gruppe dann endgültig. Das bedeutete dass ich etwa ab km 20 alleine fahren musste. Kurz vor der ersten Zieldurchfahrt schloss ich noch einmal auf einen anderen Fahrer auf, mit dem ich bis zur ersten Zieldurchfahrt zusammen fuhr. Ab km 35 merkte ich bereits dass ich schon ein paar Höhenmeter in den Beinen hatte. Jedoch begann nach 39km die deutlich härtere 2. Schleife gleich mit einem 150Hm Anstieg, der mir viel Kraft raubte, und dann begannen die Qualen der letzten 25km. Zwar konnte ich die Anstiege noch rund hoch kurbeln, jedoch fehlte oben in den Flachstücken die Kraft um Geschwindigkeit aufzubauen, und auch die Abfahrten waren nur noch wenig erholsam. Dank meiner Adidas Evil Eye Pro Halfrim die mir von Kubot Optik (www.Kubot-Optik.de/ www.Optik-Bochum.de) zur Verfügung gestellt wird, konnte ich trotz der Erschöpfung und des dichten Schatten der Bäume, durch die starken Kontraste mein Rad sicher ins Ziel pilotieren. Somit fuhr ich nach 3:26:33 Stunden ausgebrannt über die Ziellinie, und wurde 5. meiner Altersklasse.